Einige Dokumente

Kliefoth: Sind wir bedroht?


Diese Broschüre veranlaßte mich 1956, meinem Leben eine neue Richtung zu geben.
Man sieht ihr das Alter an und die Tatsache, daß sie viel benutzt wurde.



Preis der Freimaurer


Urkunde für eine Jubiläumsspende der Freimaurerloge "Friedrich zum weißen Pferde"
im Januar 1971


Demo 1981


Lothar Schulze (zweiter von links) als 'Veteran der Ostermarschbewegung' vor der Tribüne für die Abschlußkundgebung der Großdemonstration gegen die 'Nachrüstung' in Bonn am 10.10.81
(entnommen der Dokumentation 'Bonn 10.10.1981', Lamuv Verlag, 1981)



Lentz-Preis

Der "Internationale Lentz-Friedensforschungspreis"
wurde mir am 23.09.1984 als 7. Preisträger und als erstem Deutschen in St. Louis (USA) verliehen.
(siehe nächstes Dokument)

Programm der Preisverleihung
aus dem Programm zur Preisverleihung


Pressedienst
Hannover, 07.08.1984

Der "Internationale LENTZ Friedensforschungspreis" für 1984 an Dr. Lothar Schulze (Hannover) vergeben.
Dr. Lothar Schulze, bis zum 30.6.84 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover, erhielt wenige Tage vor seinem Ausscheiden nach der Vollendung seines 63. Lebensjahres, die Nachricht, daß ihm das international zusammengesetzte Preisrichterkollegium des Peace Research Laboratory von St. Louis (USA) den "LENTZ International Peace Research Award" für 1984 zuerkannt habe. Der Preis besteht aus einer von innen beleuchteten prismatischen Plexiglasskulptur und einem Geldbetrag von 1.000 US$. Die Preisübergabe findet am 23.9. in der Universität von Missouri - St. Louis statt. Lothar Schulze ist bei der siebenten Verleihung der erste Deutsche, dem diese Ehre zuteil wurde.

Prof. Theo F. Lentz, der das Peace Research Laboratory gründete und Ende 1976 im Alter von 88 Jahren starb, gilt in den USA als der "Vater der Friedensforschung". Der Preis, der mit seinem Namen verbunden ist, soll an Friedensforscher oder Förderer der Friedensforschung verliehen werden. Der erste Preisträger war 1973 Bert V.A. Röling aus den Niederlanden. Es folgten 1974 Hanna und Alan Newcombe, Canada, die Herausgeber der Peace Research Abstracts (seit 1964 bis heute über 150 000 Referate), 1975 Anatol Rapoport, Österreich, 1977 Elise und Kenneth Boulding, USA, 1980 Harold Guetzkow, USA und 1982 Marek Thee, Norwegen.

Mit dem Preis wird Lothar Schulzes Pionierleistung gewürdigt. Als Physiker wurde er bereits 1956 auf die Gefahren der kriegerischen und friedlichen Anwendung der Kernenergie aufmerksam. Mit der Feststellung: "Wer das weiß und schweigt, macht sich mitschuldig!" begann sein Engagement, das ihn vom erlernten Beruf wegführte. Von 1958 - 1971 war Lothar Schulze an den Instituten für Strahlenbiologie und für Strahlenbotanik tätig. Die Denk- und Arbeitsweise eines Biophysikers prägte auch die Art, wie er sich mit den Fragen der Friedens und Zukunftssicherung auseinandersetzte. 1964 gründete er mit einigen Freunden die "Gesellschaft zur Förderung von Zukunfts und Friedensforschung E.V". (GFZFF) Er bemühte sich sehr um internationale Kontakte, so auch zu Prof. Lentz und Hanna und Alan Newcombe. In der von der GFZFF gegründeten Vierteljahreszeitschrift "Information Zukunfts und Friedensforschung" erschien bereits ab der zweiten Nummer (1965) eine Arbeit von Theo F. Lentz: "Dialog für den Frieden".

Seit 1971 wird in Verbindung mit dem Regionalen Rechenzentrum und dem Seminar für Wissenschaft von der Politik ein Computer Literatursuchdienst für die Peace Research Abstracts angeboten und das Stichwortverzeichnis für den Jahresindex erstellt.

Lothar Schulze schrieb viele Beiträge zu Fragen der Zukunfts und Friedenssicherung. Schon immer sah er die Vernetzung der Probleme und sucht nach den übergreifenden Gedanken. So befaßte sich im letzten Sommer ein Beitrag mit dem "GRUNDGESETZ DER SCHÖPFUNG und der Nachrüstung".


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