Menschenwürdiger Lebensabend! - Aber wie?

(März 2006)


Kürzlich las ich in einer Betrachtung über zukünftige Entwicklungen, daß man wohl nie mehr mit Vollbeschäftigung rechnen könne; denn durch den Einsatz von immer mehr Technik könnte mit immer weniger Arbeit von Menschen alles Notwendige hergestellt werden. - Es sei aber undenkbar, daß dann die wenigen Arbeitenden bereit sein könnten, z.B. 60% ihres Lohnes für den Unterhalt der Rentner und Arbeitslosen abzuzweigen.

Hat es hier überhaupt Sinn, in EURO oder anderen Währungen zu rechnen? - Es könnte sein, daß der Arbeiter tatsächlich nur einen geringen Lohn bekommt. Dann ist dieser Einwand berechtigt. Man muß aber dann fragen, wo der Geldwert für die gesteigerte Produktion bleibt. Es geht darum, das Produzierte gerecht zu verteilen. Da ist es nicht immer sinnvoll, mit Geld zu rechnen; denn dieses ist nur ein 'Tauschhilfmittel'. -

Ist das eine 'Milchmädchenrechnung'?: Ich kann als derzeit junger arbeitsfähiger Mensch nicht erwarten, daß ich aus dem jetzigen Rentensystem später einmal eine Rente bekommen kann, die meinen Bedürfnissen an eine würdige Altersversorgung entspricht. Also muß ich heute Kapital ansparen, um später von den Erträgen einen hinreichenden Zuschuß zu bekommen.

Dadurch wird zwar der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung niedrig gehalten. Wenn ich aber meinen Beitrag zur privaten Versicherung dazurechne, komme ich auf einen deutlich höheren Aufwand für meine Altersversorgung und weiß nicht, was von meinem angesparten Kapital später noch einmal übrig sein wird. - Und an der privaten Versicherung verdienen noch einige, die dafür keine Arbeit leisten.

Warum zahle ich dann nicht gleich den Mehrbetrag in die gesetzliche Rentenversicherung, damit die heutigen Rentner menschenwürdig leben können und bekomme später aus dem Mehrbetrag der dann Arbeitenden an meinem Lebensabend eine ausreichende Rente? - (Mehr dazu siehe 'Rentenproblem')


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